Joggen im Winter? Yes, we can!

Joggen im Winter - Frau mit Pelzmütze trinkt Tee

Auch bei kühleren Temperaturen, bis hin zu minus 10 Grad, raten Experten zu Bewegung im Freien.

Joggen im Winter - Frau mit Pelzmütze trinkt TeeOptimal hierfür sind Walking oder Joggen mit moderatem Tempo - vorausgesetzt, man ist gesund.

Das bringt Sauerstoff in den Körper, stärkt Kreislauf und Abwehrkräfte, steigert das Wohlbefinden und fördert die Lichtaufnahme. Diese erhöht wiederum die Vitamin D-Bildung im Körper und beugt Müdigkeit vor. Außerdem lassen sich so Weihnachts-Gans und Plätzchen elegant wieder aus den Problemzonen entfernen.


 Ratschläge für das winterliche Freilufttrainig:

  • Möglichst bei Sonnenschein laufen. So kommt Licht an die Haut und man sieht Eis, Schnee und Matsch auf der Strecke besser. Wenn man im Dunkeln läuft, reflektierende Kleidung und ggf. Stirnlampe anziehen.
  • Auf warme, bequeme Kleidung achten, besonders auf eine Mütze, welche die Ohren bedeckt, und Handschuhe. (Über den Kopf können bis zu 30% der gesamten Körperwärme abgegeben werden.) Atmungsaktive Materialien können den Schweiß von der Haut weg transportieren.
  • Auf hart gefrorenem Untergrund sind gut gedämpfte Laufschuhe besonders nützlich.
  • Gründlich warmlaufen: Die ersten Minuten langsam anlaufen, die Muskeln aufwärmen und den Körper an die Temperatur gewöhnen. Dann ruhig das Tempo anziehen.
  • Aber: Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht an der Leistungsgrenze trainieren.
  • Als Zeitrahmen werden für Hobbyläufer 2-3 Einheiten pro Woche à 30-45 Minuten empfohlen.
  • Die verschwitzte Kleidung nach dem Laufen rasch ausziehen und warm duschen.
  • Auch im Winter nach dem Laufen ausreichend trinken - nicht weniger als im Sommer. (Die trockene, kalte Luft entzieht dem Körper viel Flüssigkeit.)

Also: Runter vom Sofa und rauf auf die Laufstrecke!

Quellen: HAZ, GMX