Die ökorrekte Schultüte

Bald beginnt für die neuen 1.-Klässler die Schulzeit. Dazu gehört natürlich eine Schultüte - am besten umweltfreundlich gefüllt.

Klassischerweise enthalten Schultüten neben kleinen Leckereien alles, was man für den Schulalltag braucht: eine Federmappe, Bleistifte, Wachsmaler, Füller, Hefte, Taschenrechner, Lineal, Spitzer, Radiergummi, und so weiter.

Viele dieser Utensilien können jedoch gesundheitlich bedenkliche Stoffe beinhalten. Mit folgenden Tipps kann man etwas für die Gesundheit der Kinder und die Umwelt tun:

  • Auf staatlich geprüfte Zertifizierungen wie z. B. den Blauen Engel achten

  • Solide Verarbeitung der Produkte prüfen

  • Bei der Federmappe darauf achten, dass möglichst nichts drin ist, was man eigentlich nicht braucht. Gegebenenfalls eine leere Mappe kaufen und selbst bestücken

  • Holzstifte ohne Außenlackierung kaufen

  • Trockentextmarker mit Holzschaft verwenden

  • Schadstoffarme Malstifte wie Wachsmalstifte aus Bienenwachs kaufen (z. B. von Stockmar)

  • Für Füller gibt es statt Einwegpatronen aus Plastik auch nachfüllbare Kartuschen. Weitere Alternative: Füller mit Nachfülltank, in den die Tinte aufgezogen wird.

  • Spitzer und Lineale gibt es aus unlackiertem Holz

  • Radiergummis aus Naturkautschuk kaufen

  • Solarbetriebene Taschenrechner verwenden

  • Bei Klebstoff auf Lösungsmittelfreiheit achten

  • Hefte und Blöcke aus Recyclingpapier kaufen

Bildung, Ausstattung / 17.7.2008