USDA Organic

Amerikanisches Biosiegel für Lebensmittel und Kosmetik. Ähnelt in Organisation und Ausgestaltung dem Biosiegel nach EU-Öko-Verordnung.

Aussage
Inhaltsstoffe müssen zu mindestens 95 % aus Bio-Anbau stammen - in den USA als „organic“ deklariert – nach den nationalen Öko-Landbau-Richtlinien des „National Organic Program“ (NOP). (Ausgenommen sind Wasser und Salz.)
Alle Zulieferer sind in das Zertifizierungssystem einbezogen
3-jährige Übergangsfrist ab Einhaltung der Richtlinien
Pufferzonen zu Nicht-Bio-Anbauflächen
Saatgut und Setzlinge außer in Ausnahmefällen ebenfalls aus Bio-Anbau („organic“)
Tierfutter hauptsächlich aus Bio-Anbau
Tierbehandlungen mit Antibiotika sind nicht zulässig, Antiparasitika sind nur für Zuchttiere in den ersten beiden Dritteln der Trächtigkeit zulässig
Nur bestimmte Düngemittel und Pflanzenschutzmittel sind erlaubt
Mindeststandards für artgerechte Tierhaltung wie Auslauf und Weidegang für Wiederkäuer
Kontrolle
Die Kontrolle erfolgt durch vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium (USDA) akkreditierte Zertifizierungsstellen. Die Kontrollpflicht umfasst Produktion / Wildsammlung, Verarbeitung und Verpackung.
Zusatzinformationen
Das US-Landwirtschaftsministerium, das United States Department of Organic Agriculture (USDA), hat nationale Richtlinien zum ökologischen Landbau - das National Organic Program (NOP) - entwickelt (7 CFR part 205 National Organic Program, Final Rule). Sie sind seit 2002 in Kraft. Sie umfassen Anforderungen an die Produktion, Aufbereitung und Vermarktung von ökologisch hergestellten Produkten und enthalten eine Auflistung sämtlicher Substanzen, die in der ökologischen Produktion und Verarbeitung zugelassen bzw. verboten sind. Durch die Richtlinien ist der Zusatz „organic“ für Lebensmittel geschützt sowie das „USDA-Organic“-Siegel.
Herausgeber
Amerikanisches Landwirtschaftsministerium (USDA)
Webseite
http://www.ams.usda.gov/AMSv1.0/NOP
Webseite Herausgeber
http://www.usda.gov/