Joseph WilhelmJoseph Wilhelm – Engagement in den Bereichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit
Rapunzel versteht nachhaltiges Handeln und Umweltschutz als
ganzheitliche Herausforderung. Für Joseph Wilhelm, der das
Unternehmen 1974 gemeinsam mit Jennifer Vermeulen
gründete, ist die Erzeugung und Verarbeitung von biologisch
angebauten Lebensmitteln ein Beitrag zum Umweltschutz.
Auf Initiative Joseph Wilhelms und mit Unterstützung seines
Unternehmens stellten weltweit rund 5.000 Bauern, die
Rapunzel mit Rohstoffen beliefern, ihre Höfe auf ökologischen
Landbau um. Von Beginn an liegen Joseph Wilhelm bei seiner
Arbeit die persönlichen Kontakte zu den Lieferanten und
langfristige Partnerschaften am Herzen. Besuche vor Ort, Beratung durch eigene Agrar-
Ingenieure und der rege Austausch miteinander sichern die einwandfreie Qualität der
Rohstoffe ab. Das schafft Transparenz – vom Feld bis zum Teller des Verbrauchers.
Aus dem direkten Kontakt zu den Bauern entwickelte sich auch das Partnerprogramm
HAND IN HAND. Es verknüpft kontrolliert biologischen Anbau mit der Idee des Fairen
Handels. Heute bezieht Rapunzel fair gehandelte Bio-Rohstoffe direkt von 15 HAND IN
HAND-Partnern aus 12 Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika. Ein Prozent des
Einkaufswertes der HAND IN HAND-Rohwaren geht als Spende an den HAND IN
HAND-Fonds, der von der Deutschen Umwelthilfe verwaltet wird. So unterstützt Rapunzel
jährlich verschiedene Initiativen wie ökologische und soziale Projekte in sogenannten
Entwicklungsländern.
Zum Umweltengagement von Joseph Wilhelm gehören selbstverständlich auch
Maßnahmen am Unternehmensstandort in Legau. Bereits 1996 führte Rapunzel ein
Umweltmanagement-System ein. Das Energiekonzept umfasst ein Biomasseheizkraftwerk
und eine Photovoltaikanlage sowie ressourcenschonende Kühlung im Rohwarenlager und
im Logistikzentrum.
Joseph Wilhelm engagiert sich über sein Unternehmen hinaus für Umweltschutz und
Nachhaltigkeit. So rief er 2007 die Aktion „GENFREI Gehen“ ins Leben. Kernstück dieser
Initiative für eine gentechnikfreie Zukunft sind Fußmärsche: 2007 von Lübeck nach
Lindau, 2009 von Berlin nach Brüssel, 2011 von New York nach Washington D.C. Alle
diese Strecken ist Joseph Wilhelm selbst zu Fuß gegangen und hat unterwegs in Vorträgen
über Gentechnik informiert.
Um Menschen auszuzeichnen, „die sich beispielhaft dafür einsetzen, dass diese eine Welt
als Lebensgrundlage aller dauerhaft erhalten bleibt“, initiierte Joseph Wilhelm den One
World Award. Der weltweit ausgeschriebene Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wird
alle zwei Jahre verliehen.